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Baudenkmal der klassischen Moderne und UNESCO-Welterbe: Bundesschule Bernau

Führungen am 10. September, dem Tag des offenen Denkmals

Klar, zeitlos, funktional und dennoch ästhetisch – diese Eigenschaften sind es, die ich am Bauhausstil mag (obwohl Kunstkenner sagen, dass es den EINEN Bauhausstil gar nicht gibt). Was die Architekten Hannes Meyer und Hans Wittwer darunter verstanden, bezeugt ihr Ende der 20-er Jahre entstandener Schul- und Internatskomplex in Bernau. Erst im Juli dieses Jahres wurde die ehemalige Gewerkschaftsschule, die inzwischen von der Handwerkskammer Berlin genutzt wird, in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.
Vermutlich würden sich die seinerzeit an Projektierung und Bau Beteiligten freuen, dass in dem schlichten gelben Klinkerbau mit seinen lichtdurchfluteten Räumen und seinem langen Wandelgang mit gläserner Außenwand heute Auszubildende der Handwerkskammer Berlin untergebracht sind. Denn ein Grundgedanke des Bauhauses ist die enge Verbindung von Kunst und Handwerk.
Wenn am 10. September wieder der Tag des offenen Denkmals stattfindet, haben auch Besucher die Chance, den einzigartigen Schul- und Internatskomplex von innen zu besichtigen. Ich werde dazu wegen der vielen Veranstaltungen in meinem Wahlkreis leider keine Gelegenheit haben, möchte Ihnen aber dennoch ans Herz legen: Kommen Sie nach Bernau und schauen Sie sich an, was unsere Stadt vor den Toren Berlins zu bieten hat – übrigens nicht nur DIESES Denkmal und nicht nur am 10. September.
Mehr Infos:
https://www.bernau-bei-berlin.de/de/tourismus/veranstaltungen/veranstaltungshoehepunkte/artikel-tag_des_offenen_denkmals_in_bernau.html