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Als hätten wir uns schon immer gekannt

Gisela Steineckert (l.) und Kerstin Kühn im Gespräch
Gisela Steineckert (l.) und Kerstin Kühn im Gespräch

Zwei starke Frauen standen im Mittelpunkt der diesjährigen Feier der LINKEN anlässlich des Internationalen Frauentages Anfang März in Hoppegarten.
Die Autorin Gisela Steineckert und die Bundestagskandidatin in Märkisch-Oderland/Süd-Barnim, Kerstin Kühn, erfreuten und ermunterten dabei rund 70 Frauen und Männer mit ihren Gedanken in unruhiger Zeit. Die Zwischenmenschlichkeit und das Verständnis für einander dürften nicht verloren gehen, appellierten sie. In der lebhaften Diskussion wurde deutlich, wie sehr die Menschen nach Antworten und sich Zurechtfinden angesichts aufgeheizter Stimmungen suchen.

Die beiden Frauen sind sich an diesem Nachmittag das erste Mal begegnet. „Es sei, als hätten wir uns schon immer gekannt“, sagte Kerstin Kühn nach der kurzen herzlichen Begrüßung und den besinnlichen Texten von Gisela Steineckert. Die weit über 80jährige Schriftstellerin meldet sich nach wie vor zeitkritisch und politisch zu Wort. Dafür stehen auch ihre Songtexte, die sie für das jüngste Album von Dieter Birr (Maschine ) geschrieben hat, und mit denen sie die Zuhörer ebenfalls in ihren Bann zog. Kerstin Kühn versicherte ihr Credo, für die Menschen da zu sein: ehrlich, solidarisch, gerecht.